Zweckverband

Sozialstation Mittlere Wetterau

Hainweg 4-6, 61203 Reichelsheim
Telefon: (06035) 8209100
E-Mail: info@sozialstation-wetterau.net

Geschichte

Zweckverband Sozialstation Mittlere Wetterau seit 1995!

Als sich abzeichnete, dass es ein Gesetz zur Pflegeversicherung geben wird, war die Idee vom damaligen Reichelsheimer Bürgermeister Gerd Wagner und seinem Florstädter Amtskollegen Heinz Trupp die bisherige Gemeindekrankenpflege aus zu bauen und zu diesem einen „Zweckverband“ zu gründen in greifbare Nähe gerückt. Mitstreiter hierfür fanden sie mit dem Wölfersheimer Bürgermeister Joachim Arnold und dem damaligen Echzeller Bürgermeister Karl-Heinz Müller.

Schon nach dem ersten Gespräch bestand Einigkeit darüber, dass schon allein aus Kostengründen, der nach dem hessischen Kommunalgesetz ins Auge gefasste Zweckverband als Körperschaft des öffentlichen Rechts die optimale Rechtsform für die Kommunen als Betreiber ist. Nach dem die Rechtsform gefunden war wurde vom Reichelsheimer Büroleiter Horst Wenisch die Satzung für den Zweckverband ausgearbeitet.

1995

Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, wurde am 1. April 1995 der „Zweckverband Sozialstation Mittlere Wetterau“ gegründet. Als Verbandsvorsitzender wurde Bürgermeister Gerd Wagner gewählt. Diese Funktion hatte er acht Jahre inne.

Zu den Gründern der Sozialstation Mittlere Wetterau gehörten: Karl-Heinz Müller (Echzell), Heinz Trupp (Florstadt), Gerd Wagner (Reichelsheim) und Joachim Arnold (Wölfersheim).

Durch den Zusammenschluss profitierten die, bis dahin bei den einzelne Kommunen angestellten, Gemeindeschwestern. Endlich eine Kollegin mit welcher man fachliche Informationen austauschen konnte. Durch die Einführung der Pflegeversicherung zum 01. Januar 1995 änderte sich die Rechtslage für ambulante Pflegedienste. Die Durchführung von Pflege- und Behandlungsmaßnahmen wurden rechtlich geregelt. Eine Vergütungsvereinbarung regelt die Bezahlung der Dienstleistung Pflege.

Die Mitarbeiterinnen der ersten Stunde waren:

Waltraud Kölsch, Anke Roth, Ulrike Bartsch, Julka Brück, Betina Krückl,
Sabine Dittberner

– diese Krankenschwestern waren die personelle Grundlage der Sozialstation.

Die Büroräume, in der ehemaligen Landbankfiliale im Reichelsheimer Stadtteil Weckesheim, wurden am 15. Oktober 1995 offiziell das erste Mal von der Sozialstation genutzt. Zu diesem Zeitpunkt reichte damals der linke Teil des Gebäudes vollständig aus, später kam noch der rechte Teil, als Besprechungsraum hinzu.

Für die Verwaltung und Abrechnung der Leistungen waren ab diesem Tag nicht mehr die einzelnen Kommunen zuständig. Hierfür wurde Heike Schäfer vom Zweckverband eingestellt.

Zu beginn bestand der „Fahrzeugpark“ der Sozialstation aus einem Fahrzeug, welches die Gemeinde Florstadt zur Verfügung stellte. Alle anderen Mitarbeiterinnen mussten ihr Privatfahrzeugen nutzen oder waren auch schon mal per Fahrrad unterwegs.

Die Gemeindeschwestern waren über ihre privaten Telefonnummern 24 Stunden für die Hilfsbedürftigen in den einzelnen Verbandskommunen in den einzelnen Gemeindeblättchen oder Gemeindespiegeln veröffentlicht. Eine Freizeitregelung bestand nicht.

Ab 1996 änderte sich dieses durch die Einführung eines Mobiltelefons. Nun hatten Mitarbeiterinnen nach Beendigung des Dienstes auch Freizeit. Die ständige Erreichbarkeit für unsere Patienten und deren Angehörige war über den Handy-Dienst geregelt.

Als anerkannte Zivildienststelle waren in den ersten Jahren der Betriebsaufnahme Zivildienstleistende in der Einrichtung tätig. Die Zunahme der täglich zu versorgenden Patienten sorgte dafür dass in den Folgejahren der  Personalstand angepasst wurde. Durch die gestiegen Anforderungen an die Verwaltungsarbeit wurde die Büroausstattung  angepasst und der erste Computer hielt Einzug.

2005

geschichte_tag_der_offenen_tuerIm Jahr 2005 wurde das 10 jähriges Bestehen der Sozialstation mit einem Tag der offenen Tür unter großer Teilnahme der Weckesheimer Bevölkerung und der Patienten sowie deren Angehörigen gefeiert. Dafür stellte uns die Feuerwehr Weckesheim ihr neues Feuerwehrgerätehaus zur Verfügung.

Ohne die großartige Unterstützung der Weckesheimer Vereine hätten wir eine so große Besucherzahl nie bewältigen können und unser „Tag der offenen Tür“ – 10 Jahre Sozialstation „Mittlere Wetterau“ wäre  nicht so erfolgreich verlaufen.

Weitere Mitarbeiter/innen und eine den veränderten Anforderungen angepasste Ausstattung und Personalstruktur zeigen die positive Entwicklung der Sozialstation.

2011

Sozialstation Wetterau bekommt vom MDK Bestnote 1,0

Der Medizinische Dienst der Kranken- und Pflegekassen (MDK) hat nun auch nach der Zertifizierung im November 2011 die Qualität des Pflegedienstes bestätigt. Die Prüfer haben der gemeinsamen Einrichtung der Kommunen Echzell, Florstadt, Reichelsheim und Wölfersheim die in alle drei zu prüften den Bereichen die Bestnote 1,0 (sehr gut) verliehen.

Damit konnte sich die Sozialstation gegenüber den Vorjahr noch einmal verbessern. Die gleichzeitige Kundenbefragung durch den MDK ergab unter den über 140 Klienten eine hohe Kundenzufriedenheit mit der Note 1,0. Auch die gleichzeitige Prüfung der pflegerischen Leistungen und die ärztlich Verordneten pflegerischen Leistungen, sowie die Qualität der Dienstleistung und der Organisationsstruktur der Einrichtung ergab die Bestnote.

Die Sozialstation Mittlere Wetterau liegt mit ihren Ergebnis weit über dem Landesdurchschnitt von 1,5.

2014

Sozialstation Wetterau bekommt vom MDK Bestnote 1,0

Die Sozialstation Mittlere Wetterau mit Sitz in Weckesheim ist im Februar 2014 vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) außerplanmäßig überprüft worden.Dabei wurde die Qualität des Pflegedienstes sehr eindeutig bestätigt.
Die Prüfer des MDK Hessen haben festgestellt, dass die Prozess- und Ergebnisqualität der Sozialstation Mittlere Wetterau auf Grundlage aktueller pflegefachlicher Erkenntnis erbracht wird. Es werden in der Einrichtung strukturierte und zielführend Maßnahmen zur Qualitätssicherung durchgeführt.
Als Ergebnis wird der Einrichtung die Gesamtnote 1,0 (sehr gut) verliehen. Damit konnte sich die Sozialstation gegenüber dem Jahr 2013 (Note 1,1) noch einmal verbessern. Eine gleichzeitig durchgeführte Kundenbefragung durch den MDK ergab außerdem unter den über 160 Patienten eine hohe Kundenzufriedenheit mit der gleichen Note 1,0. Geprüft wurden Anfang Februar die pflegerische Leistung, die ärztlich verordnete pflegerische Leistung, sowie die Qualität der Dienstleistungen und auch die Organisationsstruktur der Mitarbeiter der Sozialstation Mittlere Wetterau.
Die Sozialstation Mittlere Wetterau liegt mit ihrem Ergebnis über dem Landesdurchschnitt von 1,3.
Die Sozialstation Mittlere Wetterau, als kommunale Einrichtung versorgt in den Kommunen Echzell, Florstadt, Reichelsheim und Wölfersheim derzeit über 160 Hilfs- und Pflegebedürftige Einwohner. 23 Mitarbeiter sind mit 12 Fahrzeugen in den einzelnen Kommunen unterwegs, um die Kunden täglich individuell zu pflegen. Die Betreuung Demenzkranker wurde in den letzten Jahren weiter ausgebaut und wird als Entlastung der Angehörigen sehr gut nachgefragt.

2015/2016

Weiterhin MDK Note 1,0

  • Anstieg der Pflegekunden auf 180
  • Einführung  von hauswirtschaftlichen Angeboten
  • Erhöhung der Mitarbeiter auf 28 in Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft